ERGO geht am 2. Februar an die Börse
Düsseldorf, 27.01.1998 Die ERGO Versicherungsgruppe AG, der Zusammenschluß der vier Markenversicherer VICTORIA, D.A.S., Hamburg-Mannheimer und DKV, wird am 2. Februar erstmals an der Börse gehandelt. Mit über 15 Millionen Kunden und einem Beitragsaufkommen von rund 21 Milliarden DM ist ERGO die neue Nr. 2 im deutschen Erstversicherungsmarkt. Die ERGO-Aktie wird an den Börsen Düsseldorf und Frankfurt in den amtlichen Handel eingeführt. Mit der Eintragung der Verschmelzung der VICTORIA Holding auf die ERGO Versicherungsgruppe AG, vormals Hamburg-Mannheimer AG, in das Handelsregister am heutigen Dienstag hat der neue Börsenwert die letzte rechtliche Hürde genommen. Die VICTORIA Holding AG ist mit der Eintragung erloschen. In den kommenden Börsentagen werden die Aktien der VICTORIA Holding als Umtauschansprüche gehandelt. Der Kurs der VICTORIA Holding muß daher bis zur Notierungsaufnahme von ERGO nicht ausgesetzt werden. Die Aktionäre erhalten für eine Namensaktie der VICTORIA im Nennwert von 50 DM zehn Inhaberaktien der ERGO Versicherungsgruppe AG im Nennwert von jeweils 5 DM. Das heißt: Die Aktien der VICTORIA Holding werden 1 zu 1 in ERGO-Aktien (rechnerisch bezogen auf den gleichen Nennwert) umgetauscht. Ab September größter Wert im MDAX Ab September wird ERGO voraussichtlich der größte Wert im MDAX sein. ERGO wird an Stelle der VICTORIA Holding im MDAX notiert und bei der nächsten Indexanpassung durch die Deutsche Börse AG ab September voll gewichtet werden. Das Aktienkapital von ERGO beträgt 377,46 Millionen DM. Größter Einzelaktionär ist die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft mit einem Anteil von 54,1 %. Wegen der Ausstattung als Inhaberaktie und der Stückelung in 5 D-Mark gilt ERGO bei einer Marktkapitalisierung von fast 16 Milliarden DM als gut handelbare Versicherungsaktie mit aussichtsreichen Perspektiven. Jannott zum Vorstandsvorsitzenden berufen Der Aufsichtsrat der ERGO Versicherungsgruppe AG hat Dr. Edgar Jannott, zuvor Vorstandsvorsitzender der verschmolzenen VICTORIA Holding AG, Düsseldorf, zum Vorstandsvorsitzenden der ERGO Versicherungsgruppe AG bestellt. Jannott war 1964, nach einem Studium der Rechtswissenschaften in Göttingen und Tübingen mit anschließender Promotion (in Göttingen), in die VICTORIA eingetreten. Von 1971 an wurde er in die Vorstände mehrerer Gesellschaften des VICTORIA-Konzerns berufen, bei denen er 1983 zum Vorstandsvorsitzenden bestellt wurde. Nach Gründung der VICTORIA Holding AG 1989 wurde er zusätzlich deren Vorstandsvorsitzender. Dem ersten ERGO-Vorstand gehören des weiteren an: Dr. Jan Boetius, seit 1994 Vorstandsvorsitzender der DKV Deutsche Krankenversicherung AG, Köln, Rudolf de Coster, seit 1987 Vorstandsvorsitzender der D.A.S., München, und seit 1989 zusätzlich Vorstandsmitglied der nun verschmolzenen VICTORIA Holding AG, Düsseldorf, Dr. Franz-Wilhelm Hopp, zuvor Vorstandsmitglied der verschmolzenen VICTORIA Holding AG, Düsseldorf, sowie der größten VICTORIA-Töchter mit dem Ressort Kapitalanlagen, Dieter Nonhoff, seit 1996 Vorstandsvorsitzender der Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG, Hamburg, und zusätzlich bis zum 27. Januar 1998 Vorstandsvorsitzender der inzwischen in ERGO Versicherungsgruppe AG umfirmierten Hamburg-Mannheimer AG, Michael Rosenberg, seit 1995 Vorstandsmitglied der verschmolzenen VICTORIA Holding AG, Düsseldorf, sowie seit 1991 im Vorstand der VICTORIA Leben und VICTORIA Versicherung sowie seit 1994 verantwortlicher Aktuar der größten Gesellschaften im VICTORIA-Konzern, Hans Ufer, seit 1993 Vorstandsmitglied der DKV Deutsche Krankenversicherung AG, Köln, mit den Ressorts Finanzen und Ausland, Dr. Götz Wricke, seit 1993 Vorstandsvorsitzender der Hamburg-Mannheimer Sachversicherungs-AG, Hamburg, und seit 1990 Vorstandsmitglied der Hamburg-Mannheimer Versicherungs-AG (Leben).
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