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Geldanlage vieler Unternehmen zu konservativ - Renditechance
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Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen verhalten sich bei der Anlage liquider Mittel häufig eher konservativ und lassen Renditechancen ungenutzt. Zu diesem Ergebnis gelangt die Dresdner Bank nach einer Untersuchung ihres Firmenkundenstamms. Danach beschränken sich rund 90 % der Firmenkunden der Bank gegenwärtig auf die Anlage in Festgeldern.
Dieses verengte Anlageverhalten resultiere häufig aus mangelnder Information über sichere und renditeorientierte Alternativen, erklärte Wolfgang Dambmann, Geschäftsbereichsleiter des Firmenkundengeschäfts der Dresdner Bank. Während größere Unternehmen routinemäßig eine breite Palette unterschiedlicher Anlagemöglichkeiten nutzten, verengten insbesondere kleinere und mittelgroße Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis 15 Mio. DM ihre Anlagestrategie auf einige wenige Finanzprodukte.
Gerade in inhabergeführten Unternehmen, so Dambmann, fehle oftmals der Blick für die breitgefächerten Möglichkeiten im modernen Corporate Banking. Hier seien die Banken mit verstärkter Beratung gefordert. Als Alternative zu niedrig verzinsten Festgeldanlagen rät die Dresdner Bank ihren Firmenkunden die Beimischung von Renten- und Aktienfonds. Diese seien rentabler, sehr flexibel im Anlagezeitraum und mittel- bis langfristig gesehen sicher. Selbst im kurzfristigen Bereich, etwa bei Geldmarktfonds, sei die Verzinsung derzeit attraktiver als bei Termineinlagen. Zudem könne der Anleger Fondsanteile jederzeit frei veräußern, während Festgeldanlagen nur bei Fälligkeit verfügbar seien.
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