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Home > Banken > Durch die Bank sicher: Online-Banking


Gegen Betrugsversuche beim Online-Banking können sich Verbraucher wirkungsvoll schützen. 'Pflegen Sie Ihren Computer wie Ihr Auto und meiden Sie konsequent unbekannte Internetseiten oder E-Mail-Absender', rät Ulrich Pöttgens, E-Commerce-Bereichsleiter der Dresdner Bank.

Dresdner Bank AG, Frankfurt, 4. Oktober 2004 - AllianzGroup.com News: Welche Vorsichtsmaßnahmen sind geeignet, um Online-Verbrechern das Handwerk zu legen?

Pöttgens: Sensible Daten niemals unverschlüsselt übertragen: Beim Dresdner Bank Online-Banking wird mit sicheren Verfahren verschlüsselt. Geben Sie PIN und TAN nur ein, wenn Sie sich auf der geschützten Seite der Bank befinden und Sie eine verschlüsselte Verbindung haben.

Diese erkennt man daran, dass die URL der Bank mit 'https://' beginnt und unten in der Statuszeile ein kleines Sicherheitsschloss mit geschlossenem Bügel (Internetexplorer) bzw. ein Schlüssel (Netscape) zu sehen ist. Fahren Sie mit der Maus über das kleine Schloss: '128 Bit' stellt eine starke Verschlüsselung dar.

Wie merkt der Kunde, dass er es mit potentiellem 'Phishing'-Betrug zu tun hat?

Pöttgens: Er sollte die Internetseite des Gegenübers genau prüfen: Bei den aktuellen 'Phishing'-Vorfällen hatten Betrüger Bank-Internetseiten täuschend echt nachgebaut.

Überprüfen Sie daher das digitale Zertifikat Ihrer Bank, indem Sie auf das kleine Schloss oder den Schlüssel doppelklicken.

Die Dresdner Bank wird vertrauliche Informationen wie beispielsweise Kontonummer, Banking-ID / Alias, PIN oder TAN unter keinen Umständen direkt per E-Mail abfragen. Im Rahmen unseres Newsletters versenden wir zwar Links auf Informationsseiten unseres Portals. Wir werden jedoch niemals direkt auf eine Login-Seite zur Eingabe Ihrer Login-Daten verweisen.

Wie sollen Kunden mit Kennwörtern und Geheimnummern verfahren?

Pöttgens: Persönliche Zugangsdaten wie z.B. PIN und TAN sollten niemals per E-Mail verschickt oder auf der Festplatte bzw. dem Computernetzwerk am Arbeitsplatz abgespeichert werden. Diese Daten müssen separat geschützt werden.

Die eigenen Zugangsdaten sollten niemals auf fremden Webseiten eingegeben werden. Ebenso wichtig: dass der eigene Computer nur einem eng begrenzten, vertrauenswürdigen Personenkreis zugänglich ist.

Einmal Passwort, immer dasselbe Passwort?

Pöttgens: Wer Online-Banking nutzt, sollte das Passwort regelmäßig ändern. Das Passwort sollte so individuell wie möglich sein und ebenso schwer zu erraten, idealerweise hat man das Passwort nur im Kopf und nicht irgendwo notiert.

Ein gutes Passwort ist mindestens sechs Stellen lang und besteht aus einer Mischung aus Groß- und Kleinbuchstaben sowie Ziffern und Sonderzeichen.

Unbedingt vermeiden: Eigennamen, Geburtstage und Wiederholungen einzelner Zeichen ('222222') oder Tastaturfolgen ('qwertz').

Welche Maßnahmen sind geeignet, Viren und 'trojanische Pferde' zu vermeiden?

Pöttgens: Wir empfehlen den Einsatz von Virenscannern bzw. Personal Firewalls in der jeweils aktuellsten Version.

Zusätzlich sollten nur Dateien aus vertrauenswürdigen Quellen eingesetzt bzw. heruntergeladen werden. Denn mit Dateien können Viren oder Trojanische Pferde übertragen werden. Dies kann bereits durch das Öffnen eines Anhangs einer E-Mail geschehen.

Deshalb löschen Sie E-Mails sofort ohne diese vorher zu öffnen, wenn Ihnen Absender oder Inhalt unbekannt sind oder verdächtig vorkommen; auch interessante Betreffzeilen sollten Sie nicht dazu verleiten.

Sind jeweils aktuelle Betriebssysteme und Internetbrowser sicherer?

Pöttgens: Ja, nur aktuelle Versionen gewährleisten, dass die bis dahin bekannt gewordenen Sicherheitslücken geschlossen sind. Das verwendete System sollte mithilfe der Sicherheitsupdates des Herstellers immer auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Welche Vorsichtsmaßnahmen gelten für das Online-Banking 'unterwegs', wenn nicht der eigene Rechner zur Verfügung steht?

Pöttgens: Hier sollte man besondere Vorsicht walten lassen. Nach jeder Transaktion sollten Sie den Cache-Speicher des Browsers löschen, damit nachfolgende Nutzer nicht Ihre Seiten ansehen können.

Außerdem sollten Sie das automatische Ausfüllen von Formularen sowie das Speichern von Passwörtern deaktivieren, bevor Sie Internet-Banking nutzen.

Können sie einige verläßliche Informationsquellen für Online-Sicherheit nennen?

Pöttgens: Im Internet sind die Webseiten www.bsi.de oder www.heise.de sehr zu empfehlen und natürlich finden Sie die aktuellen Sicherheitshinweise auch in unserem Privatkundenportal www.dresdner-privat.de.


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