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Arzt und Aktienbesitzer - vom Klischee, vermögend zu sein
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Arzt oder Unternehmer, Besitzer von Aktien oder Firmenanteilen, Fahrer eines BMW oder Mercedes und Kunde bei der Deutschen Bank oder der Dresdner Bank. So definiert der Deutsche den "typischen" Vermögenden. Er hat außerdem ein monatliches Nettoeinkommen von über 10.000 DM und besitzt ein Kapitalvermögen von über 500.000 DM.
Das ist ein Ergebnis der repräsentativen Studie "Vermögensplanung in Deutschland", die die Infratest Burke Finanzforschung im Auftrag der Dresdner Bank durchgeführt hat. Die Studie bringt dabei ans Tageslicht: Die Meinung der Deutschen entspricht nicht den Tatsachen. Denn bereits mit einem deutlich geringeren Nettoeinkommen und kompetenter Planung lässt sich im Laufe der Jahre ein beachtliches Vermögen aufbauen. Die Schlussfolgerung liegt auf der Hand: Es ist notwendig, sich von überkommenen Klischees zu verabschieden und "Vermögen" neu zu definieren.
Die Kunst, Millionär zu werden
Millionär zu werden ist heute nämlich gar nicht mehr so schwierig. Schon relativ geringe monatliche Beiträge von 400 bis 500 DM führen – konsequent über einen Zeitraum von 25 Jahren angelegt – zu diesem Ziel. Auch hier liegen die meisten Deutschen in ihrer Einschätzung völlig falsch. Sie glauben, man müsste, um sich den Millionen-Traum zu erfüllen, nahezu den dreifachen Betrag monatlich anlegen. Tatsächlich bliebe so der Traum für die Mehrheit der Bundesbürger unrealisierbar.
Vermögensaufbau gerade auch zur Altersversicherung
Befragt wurden Personen im Alter von 30 bis 70 Jahren, die über ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 4.000 DM im Monat verfügen und damit selbst zu den "Besserverdienenden" gehören. Dazu zählen insgesamt 20 Mio. Personen.
Als wichtigste Gründe für die Vermögensbildung wurden die Rücklage für Notfälle (94 %), die Alterssicherung bzw. ein Zusatzeinkommen zur Rente (84 %) sowie die Absicherung des Ehepartners (68 %) genannt. Der planmäßige Aufbau eines Geldvermögens wurde von jedem Zweiten als sehr wichtig oder wichtig angeführt.
Hoher Bedarf an Vermögensplanung
Der Wunsch nach einer Beratung zur Vermögensplanung besteht bei mehr als zwei Drittel der Befragten. Gerade diejenigen, die bereits über mehrere unterschiedliche Geldanlagen verfügen, verspüren den größten Beratungsbedarf. Allerdings sieht sich bereits jeder fünfte Befragte als Halbprofi in Geldfragen.
Da die Deutschen verstärkt auf die Verzinsung ihres Kapitals achten, entdecken immer mehr die Aktie und den Investmentfonds als renditestarke Form der Geldanlage. Sie schichten einen Teil ihres Vermögens von der Spareinlage in diese Anlageform um. Daher ergibt sich auch bei diesen Produkten der größte Beratungsbedarf. 47 % der Befragten – das ist fast jeder Zweite – wünscht hier eine Beratung.
Größte Beratungskompetenz bei Banken
Der Kundenberaterin oder dem Kundenberater der Bank wird dabei nach wie vor die mit Abstand größte Kompetenz in Fragen der Anlageberatung zugestanden. Darüber hinaus hat auch das persönliche Umfeld, wie Familie/Angehörige, Bekannte/Kollegen sowie die Presse, als Informationsquelle in Vermögensfragen einen großen Stellenwert. Abgeschlagen auf den hinteren Plätzen finden sich hingegen Steuerberater (34 %), Versicherungsvertreter (31 %) und unabhängige Berater (22 %) wieder.
Dennoch haben erst 21 % der Befragten in den letzten fünf Jahren eine Vermögensanalyse durchführen lassen. Weitere 20 % bekunden Interesse daran. Darunter sind vor allem jüngere Menschen, Selbstständige, leitende Angestellte und Beamte. Als wichtigste Themen für die Nutzung einer Vermögensanalyse wurden genannt: Altersvorsorge, Möglichkeiten der Steuerersparnis, Absicherung der Familie und Renditesteigerung der Anlagen.
Kostenlose Serviceleistung der Dresdner Bank
Genau für diesen Beratungsbedarf hat die Dresdner Bank ein umfangreiches Angebot im Financial Planning. Seit drei Jahren können Interessierte bei der Beraterbank unter anderem eine kostenlose private Finanzplanung, die Persönliche Vermögensstruktur-Analyse (PVSA), in Anspruch nehmen, um ihr Vermögen neu zu strukturieren und zu optimieren. Auf der Basis eines Gespräches, in dem Bedürfnisse, Präferenzen und Ziele festgestellt werden, wird eine individuelle Empfehlung für die zukunftsorientierte Vermögensstruktur abgegeben. Der Vorteil der PVSA besteht darin, dass bei der Analyse einem ganzheitlichen Ansatz gefolgt wird. Die Intention ist: weg von der Einzelentscheidung, hin zur Vermögensstrategie. Mittlerweile hat die Dresdner Bank ca. 90.000 Analysen für ihre Kunden angefertigt.
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