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Bundesbank und Ifo: Breite Konjunkturerholung – Wachstumsimpulse stärken
Zum heute vorgelegten Bundesbank-Monatsbericht fuer Dezember 2005 und zur Konjunkturprognose des Ifo-Instituts erklaert der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Ludwig Stiegler:
Deutsche Bundesbank wie Ifo-Institut unterstreichen und bestaetigen heute: Die konjunkturelle Aufwaertsbewegung der deutschen Wirtschaft nimmt zu und gewinnt an Breite. So wird nach Bundesbankberechnung die Zunahme des deutschen Bruttosozialprodukts bereits im dritten Quartal dieses Jahres gleichermassen vom Ausland wie vom Inland getragen. Dieser Trend setzt sich fort, das Ifo-Institut erhoeht dementsprechend erfreulicherweise seine Wachstumsprognose fuer das kommende Jahr von 1,2 Prozent auf stolze 1,7 Prozent.
Ganz wesentlich ist nun, diesen Wachstumspfad nochmals zu kraeftigen, um die Beschaeftigungsschwelle zu ueberspringen und die von Bundesbank und Ifo noch kritisch beurteilte Lage am Arbeitsmarkt durchgreifend zu bessern. Dabei kommt den anstehenden wachstumsstuetzenden Impulsmassnahmen der Steuergesetzgebung, die Erhoehung der degressiven Abschreibung fuer Investitionsgueter sowie die Absetzbarkeit von Kosten fuer Handwerksleistungen in privaten Haushalten und die staerkere Foerderung von haushaltsnahen Dienstleistungen, wie auch der energetischen Gebaeudesanierung erhebliche konjunkturpolitische Bedeutung zu: Diese Impulse muessen jetzt so hoch und kraeftig angesetzt werden, dass Wachstum wie Beschaeftigung nachhaltig und deutlich steigen. Die Klausur des Bundeskabinetts Anfang Januar in Genshagen muss und wird hierzu die notwendigen Weichen stellen.
Ausdruecklich begruesse ich die entschiedene Ablehnung des Ifo-Instituts weiterer EZB-Zinserhoehungen, die das konjunkturelle Klima in der Tat sofort verfinstern wuerden.
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