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Home > Aktuelles > Studien > Studie: Die Folgen der Wirtschaftskrise für NRW


Eine aktuelle Studie des MBA-Forschungszentrums der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg zeigt, dass 80 Prozent der Unternehmen in Nordrhein-Westfalen (NRW) für dieses Jahr eine weitere Verschlechterung der Wirtschaftslage erwarten. Die bisherigen Gegenmaßnahmen der Unternehmen zielen vor allem auf Kostensenkung und eine Verbesserung des Risikomanagements ab. 61 Prozent der Unternehmen haben bereits Kostensenkungsmaßnahmen umgesetzt; 59 Prozent nutzen ein Risikomanagement zur Krisenbewältigung; 51 Prozent haben den Einkauf weiter optimiert und 40 Prozent den Vertrieb intensiviert; 38 Prozent haben zudem ihre Produktionseffizienz gesteigert. "Die Unternehmen in NRW haben richtig erkannt, dass sie auf den Absatzeinbruch schnell reagieren mussten. Zu einer Anpassung der Kostenstruktur - wenn auch häufig schmerzlich - gab es kurzfristig keine Alternative. Nun müssen die Wachstumsthemen folgen", bewertet Christoph Wamser, Wirtschaftsprofessor im Fachbereich Wirtschaft Rheinbach der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, die Krisenmaßnahmen der Wirtschaft.

Wie Unternehmen ein nachhaltiges Wirtschaften erfolgreich in der Wirtschaftskrise nutzen können, wird am Samstag, 25. April 2009, im Rahmen des diesjährige MBA-Forums mit dem Titel "NRW in der Wirtschaftskrise?! - Nachhaltiges Management als Erfolgsfaktor in der Rezession" auf dem Campus Rheinbach der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg diskutiert. Hochkarätige Referenten von der Deutschen Telekom, der Otto Group und von A.T. Kearney stellen am Vormittag dar, wie Instrumente des nachhaltigen Managements zur Bewältigung der Wirtschaftskrise eingesetzt werden können. Am Nachmittag wird der MBA-Studiengang der Hochschule, der nicht zuletzt die Methoden und Instrumente zur nachhaltigen Krisenbewältigung vermittelt, interaktiv vorgestellt.


Zur kostenfreien Teilnahme am MBA-Forum sind Interessierte herzlich eingeladen. Um Anmeldung im Internet (http://www.mba-rheinbach.de ) oder bei Karsten Heinrich, Tel. 02241/865-445) wird gebeten.

Datenbasis und Methode der Studie
Das MBA-Forschungszentrum der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat insgesamt 206 Unternehmen zu ihren krisenbezogenen Einschätzungen und Maßnahmen befragt. 16 % der teilnehmenden Unternehmen sind als Großunternehmen, 77 % als Mittelständler und 7 % als kleine Unternehmen zu klassifizieren. 87 % der teilnehmenden Unternehmen wurden hierbei durch die Geschäftsführung oder den Vorstand repräsentiert, in 11% der Fällen gaben Abteilungsleiter(innen) Auskunft (2 % Sonstige). Die Datenerhebung erfolgte im Februar und März 2009.

Die Befragung erfolgte schriftlich mittels eines standardisierten Erhebungsbogens. Die Einschätzungen zur Ausprägung konkreter Probleme wurden mit Hilfe einer fünfstufigen Ratingskala mit den Polen 1 (sehr gering) bis 5 (sehr stark) erhoben.

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