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Monster Employment Index nimmt im April leicht ab
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ESCHBORN, 12. Mai 2009 - Im April ist der MEI wie bereits im Vormonat März leicht rückläufig. Die weiterhin angespannte Wirtschaftslage wirkt sich auch in diesem Monat auf die Entwicklung am deutschen Online-Stellenmarkt aus. So fällt der Monster Employment Index für Deutschland um fünf auf 116 Punkte. Vor allem die sinkende Nachfrage nach Fachkräften im Personalwesen (-14 Punkte) und in der Medienbranche (-14 Punkte) sowie im Produktionsbereich (-17 Punkte) ist für diese Entwicklung verantwortlich. Saisonbedingt steigt die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Landwirtschaft um 13 Punkte. Auf regionaler Ebene verzeichnen fast alle Bundesländer eine rückläufige Entwicklung am Online-Stellenmarkt. Am stärksten betroffen sind Bremen und das Saarland (jeweils -7 Punkte), sowie Nordrhein-Westfalen (-6 Punkte). Mit einem Zuwachs von einem Punkt ist Sachsen das einzige Bundesland, das einen positiven Trend aufweist.
„Im vergangenen Jahr war die Lage am deutschen Arbeitsmarkt größtenteils besser als im europäischen Vergleich, dies hat sich in den letzten Monaten geändert”, sagt Marco Bertoli, Geschäftsführer Central Europe bei Monster Worldwide. „Der deutliche Rückgang der Online-Stellenangebote im Personalwesen und der Schwerindustrie zeigt, wie zurückhaltend deutsche Arbeitgeber derzeit bei der Einstellung neuer Mitarbeiter sind und dass sie anscheinend zunächst auf Anzeichen einer wirtschaftlichen Stabilisierung warten.”
Der Monster Employment Index erhebt monatlich die Zahl der im Internet angebotenen Stellen und wertet dabei für Deutschland die Stellenangebote von 280 Unternehmens-Webseiten sowie mehr als zehn Online-Stellenbörsen aus.
Weniger Jobs im Personalwesen sowie im Produktions- und Marketingbereich
Im April verliert das Personalwesen 14 Punkte und erreicht damit den niedrigsten Stand seit der Einführung des Monster Employment Index. Im Vergleich zum April 2008 hat sich das Online-Stellenangebot im Personalwesen damit fast halbiert. Ebenfalls im Abschwung befindet sich der Produktionsbereich - der Sektor büßt im April 17 Punkte ein. Weiterhin rückläufig ist das Online-Stellenangebot in der Marketing- und Medienbranche: Aufgrund der sinkenden Nachfrage verliert der Sektor 14 Punkte. Eine positive Stellenentwicklung zeigt sich dagegen in der Landwirtschaft: Aufgrund der saisonal steigenden Nachfrage nach Fachkräften legt dieser Bereich um 13 Punkte zu.
Anlagen- und Maschinenbediener weniger gefragt
Weniger Online-Stellenangebote gibt es im April für Anlagen- und Maschinenbediener (-9 Punkte). Die Nachfrage nach Managern, Akademikern und Büroangestellten fällt ebenfalls geringer aus. Dagegen steigt sowohl der Bedarf an landwirtschaftlichen Fachkräften um 11 Punkte, als auch die Nachfrage nach Dienstleistungs- und Verkaufspersonal um 9 Punkte.
Rückgang an Online-Stellenangeboten in fast allen Bundesländern
Die überwiegend rückläufige Entwicklung am deutschen Online-Stellenmarkt zeigt sich im April in den meisten Bundesländern. Vor allem Bremen und das Saarland (jeweils -7 Punkte) sowie Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern (jeweils -6 Punkte) sind von der schwachen Nachfrage betroffen. Eine positive Entwicklung zeigt dagegen Sachsen: Mit einem Zuwachs um 14 Punkte im Jahresvergleich steht das Bundesland an der Spitze der am stärksten wachsenden Regionen.
Die Ergebnisse des Monster Employment Index für April im europäischen Vergleich:*
Frankreich 117 (+6)
Deutschland 116 (-5)
Niederlande 104 (-9)
Belgien 107 (-3)
Schweden 117 (-10)
Italien 137 (-4)
Großbritannien 112 (+2)
Europa 111 (-1)
* Die in Klammern angegebene Zahl gibt die Veränderung zum Vormonat in Indexpunkten wieder.
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