Frauen nutzen Betriebsrente nur spärlich
Generell weniger private Altersvorsorge als bei Männern
Erst 26 Prozent der berufstätigen Frauen haben sich nach Erkenntnissen von
Allianz Lebensversicherungs-AG und Dresdner Bank dafür entschieden, regelmäßig
einen Teil ihres Einkommens in eine Betriebsrente zu investieren. Bei Männern
liegt der Anteil bei 32 Prozent. Das berichtet der morgen erscheinende Medien-Service
der Dresdner Bank. Einen generellen Rechtsanspruch für betriebliche Altersvorsorge
hat jeder Berufstätige.
Frauen liegen beim Thema Altersvorsorge grundsätzlich hinter den Männern
zurück. Nach einer Umfrage des Dresdner-Bank-Medienservice unter knapp
1.000 Personen haben 35,6 Prozent der Frauen noch gar keine private Aufbesserung
ihrer gesetzlichen Rente in Angriff genommen (Männer: 23,2 Prozent).
Auch die monatliche Sparleistung fällt bei Frauen um ein Drittel niedriger
aus als bei Männern.
Hauptgrund: Frauen verdienen im Durchschnitt noch immer weniger als ihre männlichen
Kollegen. "Wer mehr verdient, kann auch mehr sparen. Am Willen zur Altersvorsorge
mangelt es Frauen nicht. Sie sind sogar eher bereit als Männer, auf privaten
Konsum zu verzichten, um Geld in eine Altersvorsorge zu investieren", fasst
Kerstin Theis-Born, Vorsorgeexpertin bei Allianz Leben, zusammen.
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